Thorsten Beuchel: Aussetzung der Dichtheitsprüfung ist Riesenerfolg der FDP
Auf Druck der FDP-Landtagsfraktion ist die umstrittene Dichtheitsprüfung privater Abwasserkanäle in Nordrhein-Westfalen vom Tisch. „Das ist eine gute Nachricht für alle Hausbesitzer und Mieter in Eslohe“, erklärt Thorsten Beuchel, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Rat der Gemeinde Eslohe. „Die Aussetzung der Dichtheitsprüfung ist ein Riesenerfolg für die FDP-Landtagsfraktion, die über Monate als einzige Fraktion konsequent für die Aussetzung des Kanal-TÜVs gekämpft hat“, sagt Beuchel. Bereits im März dieses Jahres hatte die FDP eine Initiative zur Aussetzung der landesweit verpflichtenden Regelung in den Landtag eingebracht. Der Umweltausschuss des Landtags hat in der abschließenden Beratung am 14. Dezember 2011 mehrheitlich für die Initiative der FDP zur Aussetzung der Dichtheitsprüfung gestimmt. Die Landesregierung hat sich mittlerweile ebenfalls erkennbar auf die FDP-Position zubewegt. FDP stoppt für Bürger kostspielige KanalprüfungenDüsseldorf. Die rot-grüne Landesregierung kippt die Dichtheitsprüfung für private Kanalanschlüsse. Das kündigte am Dienstag Landesumweltminister Johannes Remmel (Grüne) an. „Wir werden im Januar im Landtag beantragen, den entsprechenden Paragrafen im Landeswassergesetz zu streichen“, sagte Remmel. Das bedeutet das Aus für den sogenannten Kanal-Tüv. Der Minister appellierte an Hausbesitzer, die Beratungen abzuwarten. „Ich kann nur raten, derzeit nichts zu unternehmen“, sagte er. Im neuen Gesetz will er Prüfungen nur noch bei einem begründeten Verdacht auf ein Leck vorschreiben. „Das Bundesgesetz, das dichte Kanäle verlangt, kann man nicht einfach ignorieren“, so Remmel. Im Landtag vertrat Remmel zuletzt nur eine Minderheitsmeinung. Rot-Grün stand ohne Mehrheit da, weil CDU und Linke angekündigt hatten, heute im Umweltausschuss einem FDP-Antrag zu folgen. Der sieht eine dauerhafte Aussetzung der Dichtheitsprüfung vor. Damit wäre die Minderheitskoalition erstmals in einer so wichtigen Frage überstimmt worden. Gleichwohl kam Remmels Wende überraschend. Noch tags zuvor hatte das Umweltministerium betont, man halte an der Dichtheitsprüfung fest. Die Liberalen wollten im Parlament unabhängig von Remmels Kehrtwende einen Antrag auf Aussetzung des Kanal-Tüvs stellen. Gegen den Kanal-Tüv gab es landesweit Widerstand, zahlreiche Bürgerinitiativen hatten sich gebildet. Doch viele Hausbesitzer haben schon die Prüfung durchgeführt – auch auf Druck der Kommunen. Remmel lehnte es ab, dass das Land die entstandenen Kosten ersetzt. „Die Anforderung, dass Kanalanschlüsse dicht sein müssen, bleibt bestehen.“ (Quelle: WZ) PressemitteilungGemeindefinanzierungsgesetz Rot-Grüne Landesregierung beschneidet lokale Finanzzuweisungen zu Lasten von Eslohe Der Vorsitzende der FDP Eslohe, Markus Schulte übt massive Kritik am Entwurf der rot-grünen Landesregierung für das Gemeindefinanzierungsgesetz (GFG). "Durch das rot-grüne Gesetz kommt es zu empfindlichen Einschnitten bei den Mittelzuweisungen für unsere Kommune. Insgesamt wird die Gemeinde Eslohe im kommenden Jahr rund 1 Millionen Euro weniger zur Verfügung haben. Durch holzschnittartige Veränderungen bei der Verteilung der Kommunalfinanzen wird uns buchstäblich die Luft zum Atmen genommen“, sagte Schulte. Die Umverteilung finde insbesondere zu Lasten der Städte und Gemeinden im ländlichen Raum statt. Es sei damit zu rechnen, dass zahlreiche Kommunen durch die Pläne von Rot-Grün in die Haushaltssicherung gezwungen werden. „Die Sparbemühungen der Städte und Gemeinden, die auf eine solide Haushaltspolitik gesetzt haben, werden durch den rot-grünen Schnellschuss zunichte gemacht“, sagte Schulte Kritik übt Markus Schulte auch am Zeitpunkt der Ankündigung der GFG-Änderung. Die Landesregierung habe erst kurz vor der Weihnachtspause ihr Zahlengerüst zu den Kommunalfinanzen 2011 vorgelegt. „Die Landesregierung hat der kommunalen Familie bis zur Weihnachtspause keinen Hinweis auf eine Änderung der Orientierungsdaten gegeben. Rot-Grün hat die Kommunen in Sicherheit gewogen, um auf den letzten Drücker alle Planungen zunichte zu machen.“ Viele Städte und Gemeinden hätten ihre Haushaltsberatungen bereits abgeschlossen und stünden nun vor völlig neuen Voraussetzungen. „Das ist schlechter Stil.“ Die FDP der Gemeinde Eslohe warnt vor einem gesetzgeberischen Schnellschuss und fordert die Landesregierung auf, den Gesetzentwurf grundlegend zu überarbeiten. „Auf Landesebene hat die FDP in Regierungsverantwortung bei Anpassungen des GFG stets einen fairen Ausgleich zwischen Stadt und Land im Blick gehabt. Das erwarten wir auch von der rot-grünen Landesregierung“, sagte Schulte. Schulstandort Wenholthausen, Teil 2In Ergänzung zu dem vorherigen Beitrag hat sich die gesamte FDP-Fraktion geschlossen zu dem folgenden Vorgehen entschieden, und so werden wir dieses auch im Schulausschuss bzw. im Rat zur Diskussion stellen: Grundlage unserer Entscheidung sind die Beratungen im Schulausschuss in der Sitzung vom 23. September 2010, sowie unser Antrag für einen möglichen Grundschulverbund aus dem Jahr 2006. Diesen Antrag von 2006 finden Sie noch einmal als Anlage zu diesem Beitrag. Hier noch unser Antrag aus dem Jahr 2006: |



