Die Kuh im Dorf lassen: FDP fordert Hilfe für Landwirtschaft
Zu einem lebhaften Meinungsaustausch trafen sich Vertreter der FDP der Gemeinde Eslohe mit Land- und Forstwirten. Dabei standen insbesondere die Probleme der Milchbauern und deren Sorge um eine preisgerechte Vermarktung der Milch im Mittelpunkt. Der Kreisvorsitzende des Bundes Deutscher Milchviehhalter, Michael Erves, Herhagen, danke der FDP-Bürgermeisterkandidatin, Ottilie Schulte, für Interesse und Unterstützung. Damit werde deutlich, dass die FDP bereit sei, Änderungen im kommunalpolischen Geschehen herbeizuführen. Ottilie Schulte: „Wir müssen eingefahrene Wege kritischer hinterfragen, um so Verbesserungen zu erzielen.“ Dabei gehe es insbesondere darum, die Landflucht der Bevölkerung zu stoppen. Eine attraktive Landschaft, für die sich die Bauern verantwortlich fühlen, könne der Abwanderung entgegenwirken.
Grundsätzlich setzt sich die FDP der Gemeinde Eslohe für eine Stärkung von Gewerbe und Mittelstand ein, um Arbeitsplätze und erhalten und zu schaffen. Dazu gehöre auch der Erhalt einer intakten Landschaft, die notwendig zur Förderung des Tourismus sei, erklärte Ottilie Schulte. Die Milchbauern machten gegenüber der FDP deutliche, dass eine Anpassung der Angebotsmenge an die Nachfrage notwendig sei. Faire Preise seien ihnen wichtiger als Zuschüsse, versicherten Ortslandwirt Hubertus Mathweis, Sallinghausen und Landwirt Johannes Schulte aus Herhagen und erklärten: „Gerade diese Variante vermeidet einen allzu aggressiven Konkurrenzkampf in der Landwirtschaft.“ Sie prognostizierten, dass bereits in 10 Jahren nur noch die Hälfte der heute aktiven Milchbauern produzieren werde. Dies bedeute für das Gemeindegebiet Eslohe, dass bis 2019 die Zahl der Betriebe auf 19 schrumpfen. Schon heute steht in manchen Dörfern der Gemeinde Eslohe keine einzige Milchkuh mehr. Johannes Schulte: „Landwirte pflegen die Landschaft. Daran erfreuen sich Bürger und Gäste“. FDP-Fraktionsvorsitzender Thorsten Beuchel ergänzte: „Dieses Bild einer intakten Kulturlandschaft muss erhalten bleiben. Dies geht nur, wenn die Milchbauern auch gerechte Preise erhalten.“
Der Vorsitzende der FDP in der Gemeine Eslohe, Benno Link versicherte den Land- und Forstwirten, dass seine Partei die Anliegen der Bauern in die politische Arbeit mit einbeziehen werde. Link: „An diesem Versprechen können Sie uns auch nach der Wahl messen.“ Vordinglich gelte es, die überregionale Erzeugergemeinschaft „Milchboard“ zu unterstützen. Die FDP-Politiker waren von der Idee begeistert, dass gemeinsame Verkaufsregeln zugunsten der Landwirte geschaffen werden sollen. Eing waren sich die FDP-Kommunalpolitiker darin, dass landwirtschaftliche Vollerwerbsbetrieb nachhaltig gefördert werden müssen, um an notwendige Flächen zur Bewirtschaftung zu kommen. Dies könnte gelingen, wenn Zuschüsse zielgerechter gesteuert werden. Letztlich gehe es auch darum, den Landwirten mehr Eigenverantwortung zuzutrauen.
Der Vorsitzende der FDP in der Gemeine Eslohe, Benno Link versicherte den Land- und Forstwirten, dass seine Partei die Anliegen der Bauern in die politische Arbeit mit einbeziehen werde. Link: „An diesem Versprechen können Sie uns auch nach der Wahl messen.“ Vordinglich gelte es, die überregionale Erzeugergemeinschaft „Milchboard“ zu unterstützen. Die FDP-Politiker waren von der Idee begeistert, dass gemeinsame Verkaufsregeln zugunsten der Landwirte geschaffen werden sollen. Eing waren sich die FDP-Kommunalpolitiker darin, dass landwirtschaftliche Vollerwerbsbetrieb nachhaltig gefördert werden müssen, um an notwendige Flächen zur Bewirtschaftung zu kommen. Dies könnte gelingen, wenn Zuschüsse zielgerechter gesteuert werden. Letztlich gehe es auch darum, den Landwirten mehr Eigenverantwortung zuzutrauen.


