Erstmals in der Geschichte der Gemeinde Eslohe stellt sich mit Ottilie Schulte eine Frau als Bürgermeisterkandidatin zur Wahl. „Ich freue mich wirklich sehr darauf, in meiner Heimat Eslohe für das Amt der Bürgermeisterin zu kandidieren“, strahlte die aus dem Kuckuck stammende Pflegepädagogin. Einstimmig wurde sie daher von den FDP Vertretern auf ihrem Wahlparteitag zur Kandidatin ernannt. Dass ihre Adresse heute im Namensregister der Stadt Finnentrop zu finden ist, lässt dennoch keinen Zweifel daran, dass Ottilie Schulte ihren Lebensmittelpunkt in Eslohe sieht.
Daher zögerte sie auch nicht lange, als der Vorstand des FDP Ortsverbands Eslohe vor vielen Wochen auf sie zukam, um sie für die Kandidatur zu gewinnen. „Ich bin in Eslohe zur Schule gegangen, viele meiner Freunde leben hier und ich arbeite oft und gerne in der Gemeinde“, so die zweifache Mutter.
Unserem Vorsitzenden Benno Link war bei der Vorstellung der Kandidatin die Freude deutlich anzusehen: „Ich bin dankbar und sehr zufrieden, dass wir mit Ottilie Schulte eine so engagierte und ehrgeizige Frau für die Kandidatur zur Bürgermeisterin gewinnen konnten! Dass sie nicht Mitglied der FDP ist, sehe ich nicht als Hindernis, womöglich ist es sogar ein Vorteil“, so der Vorsitzende. Auch der Fraktionsvorsitzende Thorsten Beuchel ließ seiner Euphorie freien Lauf: „Mit Ottilie Schulte stellen wir eine Kandidatin auf, die sich mit ihrer schnellen Auffassungsgabe und ihrer immensen Arbeitsintensität schnell in die Aufgaben einer Bürgermeisterin einarbeiten kann. Ich freue mich sehr auf die Arbeit mit ihr!“
Beuchel wurde bei der vorhergehenden Wahl der Reserveliste auf Platz 1 gewählt und hofft auf eine starke FDP-Fraktion im neuen Gemeinderat. Die weiteren Listenplätze, sowie die Bewerber(innen) in den Wahlbezirken werden von bekannten Namen in der Gemeinde Eslohe besetzt. „Wir haben heute ein sehr gutes und motiviertes Team aufstellen können. Diese Menschen möchten für ihre Gemeinde etwas bewegen und Entscheidungen positiv beeinflussen. Ich gehe heute mit einem sehr guten Gefühl nach Hause“, so Benno Link zum Schluss des Wahlparteitags.
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