Wahl-Debakel als Chance für die FDP in Eslohe

<div class="articlebody">Nein, dass es am Ende so dicke kommen würde, damit hatte Eslohes FDP-Fraktionschef Thorsten Beuchel nicht gerechnet. Er sei regelrecht geschockt gewesen, als sich am Wahlabend im Esloher Rathaus der erste Hochrechnungsbalken aufgebaut habe. "Mir haben im ersten Moment wirklich die Worte gefehlt", gab er gestern zu. "Da haben auch die netten und tröstenden Gesten der CDU-Kollegen nicht wirklich geholfen".<br />Nichts schönreden<br /><br />Bedingt, so vermutet Beuchel, könne das dramatisch schlechte Ergebnis der Bundes-FDP auch Auswirkungen auf die lokale Ebene haben - und zwar positive. Natürlich sei das Abschneiden bei der Bundestagswahl ärgerlich, da wolle er nichts schönreden.<br />Mehr Aufmerksamkeit<br /><br />Es könne gleichzeitig aber auch eine Chance für die Landes- und Kommunalebene bedeuten. Da die FDP nicht mehr im Bundestag vertreten ist, werde sie weniger Aufmerksamkeit bekommen. "Und das ist für uns nicht unbedingt das Schlechteste, weil der Fokus nun deutlicher auf uns liegt", sagt Beuchel.<br />Tiefer Fall<br /><br />Mit einem Minus von 10 Prozent bei den Erststimmen hat die FDP in Eslohe die deutlichsten Verluste im HSK zu verzeichnen. Bei den Zweitstimmen - ein Minus von 14,8 Prozent - liegt Eslohe an zweiter Stelle. Nur in Hallenberg ist der Absturz mit einem Minus von 15 Prozent noch deutlicher gewesen. "Dafür haben wir hier in der Vergangenheit überdurchschnittliche Zuwächse verzeichnet", wagt Beuchel einen Erklärungsversuch. Entsprechend tief sei nun der Fall. Immerhin habe die FDP mit 6,32 Prozent bei den Zweitstimmen das zweitbeste Ergebnis im HSK erzielt. Ein Grund glücklich zu sein, sei das aber auch nicht.<br />24.09.2013  Quellenangabe  <br />WAZ  [<a href="http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-meschede-eslohe-bestwig-und-schmallenberg/wahl-debakel-als-chance-fuer-die-fdp-in-eslohe-id8481804.html" target="_blank">zum Artikel</a>]<br /><br /> </div>

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